»Zug­gat­tun­gen im Per­so­nen­ver­kehr

22. Februar 2009 | Von | Kategorie: Fahr- und Zugbildungspläne, Züge

Im Jahre 1958 gab es bei der Deut­schen Bun­des­bahn fol­gende Zug­gat­tun­gen:

TEE = Trans Europ Express (zuschlag­pflich­tig)
F = Fern­schnell­zug (zuschlag­pflich­tig)
D = Schnell­zug (zuschlag­pflich­tig)

E = Eil­zug (ab 1956 zuschlag­frei)
N = Nah­schnell­ver­kehrs­zug (häu­fig auf Teil­stre­cken des Zug­laufs auch als Eil­zug unter­wegs)
P = Per­so­nen­zug

Öster­reich kennt noch den Ex = Express-Zug, dies ent­spricht annä­hernd unse­rem D-Zug. Ita­lien ver­wen­det statt des „D“ ein „R“.

Bei allen Zügen (außer manch­mal bei TEE) wird, wenn der Zug als Trieb­wa­gen ver­kehrt, die­ses kennt­lich gemacht: ent­we­der durch das Trieb­wa­gen­sym­bol oder durch den Zusatz eines klei­nen „t“ – also Ft oder Pt (es gibt kei­nen TEEt).

In Kurs­bü­chern wird nor­ma­ler­weise auf das „P“ ver­zich­tet – bei allen ande­ren Zug­gatun­gen steht die jewei­lige Kenn­zeich­nung dabei: z.B. E 551 oder F 54.

Ein Son­der­fall sind noch die LS-Züge = „leich­ter Schnell­zug mit moder­nen Wagen und kur­zen Rei­se­zei­ten“. Sie sind keine extra Zug­gat­tung, wer­den aber in den Fahr­plä­nen kennt­lich gemacht: eigent­lich nur eine Wer­be­maß­nahme.

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