»Laufplan für VT 95 des Bw Aschaffenburg

23. April 2014 | Von | Kategorie: Laufpläne, Streckenbenutzung, VT 95

In Aschaffenburg waren 1958 Schienenbusse der Reihen VT 95 und VT 98 beheimatet. Im Sommer und Herbst 1958 wurden die einmotorigen Schienenbusse VT 95 überwiegend auf den flachen Strecken entlang des Mains und an den Fuß des Odenwalds nach Höchst eingesetzt.

VT95-BwAschaffenburg-58Wi-Lp11-fullcol
farbe-vt95-bwAburg-58WinAm = Amorbach, Gem = Gemünden (M), Gr Osth = Großostheim, Hö = Höchst (Odenw), Kahl = Kahl (Main),  Lohr = Lohr Stadt bzw Lohr Bahnhof, Mi = Miltenberg und Michelstadt, Mö = Mömlingen, Obg = Obernburg-Eisenfeld, Wall = Walldürn, We = Wertheim

Fahrplanmäßig wurden 5 Fahrten als Doppeltriebwagen (schwach hinterlegt) gefahren, die tatsächliche Wagenreihung an den einzelnen Tagen erschließt sich uns allerdings noch nicht. Wie ist am fünften Umlauftag die Bemerkung „Mo. m. Fr.: nur Motorwagen“ zu interpretieren? Als montags, mittwochs und freitags nur Motorwagen und an den anderen Tagen als Motorwagen mit Beiwagen?

VT95-BwAffb-Lp11-Karte-58Wi

Was passt zum Thema?

Wie könnte es weitergehen?

  • Zugbildung mit Aschaffenburger VT 95

Quellen

  • Kursbuch vom Herbst 1958
  • Umlaufpläne VT 95 vom Herbst 1958 (Dank an CCP)
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Hallo Matthias,

ab Sommer ’58 war die Strecke nach Heimbuchenthal schon fest in der Hand der „Bubiköpfe“.

Den überraschenden Umlaufplan der Aschaffenburger VT 98 gibt’s im Mai auf dieser Bühne – und den Gemündener auch noch.

Matthias Koch

Lieber Detlev,
auch dieser Laufplan ist ja hübsch. Ich kann mich noch gut an das Geknatter erinnern, wenn die bis zu 6-teiligen Einheiten in Laudenbach nur schwerstens in die Gänge kamen (das waen dann aber wohl eher VT 98). Interessant finde ich, daß auf der Elsawatalbahn Obernburg-Elsenfeld—Heimbuchental (416e) scheinbar keine VT-Leistungen eingeplant waren, diese Strecke war zumindest damals noch komplett in der Hand der Bubiköpfe (bzw. 98hoch irgendwas).
Gruß,
Matthias

Peter Fallier

Mo. m. Fr
Diese Abkürzung heißt vermutlich “Montag mit Freitag”, dieser Ausdruck ist mir aus älteren Fahrplänen der Nürnberger Straßenbahn geläufig und ist zu verstehen als “Montag bis einschließlich Freitag”. Diese Zeitangabe würde im Umlauf als Verstärkung im Berufsverkehr Sinn machen.

Mit freundlcichen Grüßen

Peter Fallier