»Transit: Personenverkehr nach Obersuhl

22. Juni 2014 | Von | Kategorie: Streckenbenutzung

Bei unseren Recherchen zum ETA 176 in Kassel waren wir erstmals auf das Thema „Transitverkehr nach Obersuhl“ aufmerksam geworden: Der ETA 176 fuhr für seine Personenzugfahrt nach Obersuhl dann sogar noch weiter abermals hinter den „Eisernen Vorhang“ nach Gerstungen zum Kopfmachen. Auch vom VT 60, wussten wir, dass er nach Gerstungen kam.

BR38-BwBebra-Bahnhoefe

Auf der Karte zu erkennen: Die Strecke nach Eisenach führt kurz hinter Hönebach über thüringisches Gebiet. Bosserode und Obersuhl gehörten wieder zu Hessen. Anschließend ging es wieder nach Thüringen, um von Wommen bis Herleshausen letztmals nach Hessen zu wechseln. Wommen und Herleshausen wurden von der DB nicht mit Personenzügen angefahren, Bosserode und Obersuhl hingegen im Transitverkehr.

Da in Obersuhl kein Gleiswechsel auf der doppelgleisigen Strecke möglich war, gab es zwei Möglichkeiten: Entweder weiterfahren bis Gerstungen oder auf dem selben Gleis zurück bis zum Bahnhof Hönebach. Es wurde von beiden Lösungen Gebrauch gemacht, wie das Kursbuch – ergänzt um Daten aus den Umlaufplänen – vom Herbst 1958 zeigt:

Bebra-Obersuhl

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Obersuhl-Bebra

In den Umlaufplänen der P 8 sind die Fahrten, die direkt zurück von Obersuhl nach Hönebach gingen, noch der vorherigen Zugnummer zugewiesen.

Die Fahrzeiten der geschobenen Züge von Obersuhl nach Hönebach waren deutlich länger.

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Quellen

  • Kursbuch Herbst 1958
  • Laufplan 82.04 vom Herbst 1958 für Baureihe 38.10-40 / Baureihe 50
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