»Ergän­zende Bemer­kun­gen zu den Lauf­leis­tun­gen im Som­mer 1957

17. August 2015 | Von | Kategorie: Statistiken und Konferenz-Protokolle

Die auf­fäl­lig hohen Lauf­leis­tun­gen der Dort­mun­der Loks der Bau­reihe 03.10 hat­ten fol­gen­den Grund:

Auf­grund des Metall­ar­bei­ter­streiks in Schles­wig-Hol­stein zum Jah­res­wech­sel 1956/57 wur­den viele Loko­mo­ti­ven der Bau­reihe V 200 ver­spä­tet an die Bun­des­bahn aus­ge­lie­fert. Das Bw Hamm P erhielt die für den Som­mer­fahr­plan eigent­lich benö­tig­ten V 200 021, 022 und 023 erst zum Win­ter­fahr­plan 1957/58. So muss­ten drei Dort­mun­der 03.10 zusätz­lich drei Lauf­plan­tage der V 200 über­neh­men.

Die feh­len­den Die­sel­lo­ko­mo­ti­ven betra­fen auch Han­no­ver und trie­ben die Leis­tun­gen hoch, denn die Loks der Bau­reihe 01 muss­ten für feh­lende Alto­naer V 200 ein­sprin­gen. Eigent­lich sollte Altona im Som­mer 1957 mit sei­nen Die­sel­loks 14 Lauf­plan­tage bedie­nen. Es fehl­ten aber noch 5 Maschi­nen, und so wur­den nur 3 + 6 Tage bei ver­min­der­ten Lauf­leis­tun­gen gefah­ren. Des­we­gen lie­gen die Alto­naer Leis­tun­gen im Schnitt auch noch nicht so hoch.

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